Kirchengemeinde Hennstedt · Dithmarschen

Swantje LuthePastorin & Sela-Yogalehrerin

Trauerfeiern, Taufen und Trauungen — mit Herz, Verstand und einer Sprache, die trifft. Theologie, die im Leben ankommt: am Grab und am Taufbecken, auf Jugendfreizeit und auf der Yogamatte.

Swantje Luthe mit ihrer Kamera

Schwerpunkte

Meine Schwerpunkte

Felder, die zusammengehören: die Frage nach würdigem Abschied, die Arbeit mit jungen Menschen, das Gespräch über das Älterwerden, ein Tauschladen, der Menschen zusammenbringt, Amtshandlungen dort wo das Leben ist — und der Körper als Ort des Glaubens.

Trauerfeier & Sepulkralkultur

Wie sehen gute Trauerfeiern aus?

Bestattungskultur ist mein theologischer Schwerpunkt — wissenschaftlich wie in der Praxis. Was trägt Menschen, wenn nichts mehr trägt? Welche Rituale helfen wirklich, und welche laufen ins Leere? Dazu habe ich geforscht, publiziert und vor allem: viele Trauerfeiern gehalten.

Eine Trauerfeier ist für mich kein Formular, das abgearbeitet wird. Sie erzählt von diesem einen Menschen — in Worten, die stimmen. Dafür nehme ich mir Zeit für das Gespräch, höre zu und suche die Sprache, die zu Ihrer Familie passt.

Mich beschäftigt besonders, wie sich Trauer verändert, wenn sie auch digital stattfindet — auf Facebook, in virtuellen Gedenkräumen.

Publikationen zur Trauerkultur
Farbige Pinselstriche in Rot und Blau
Jugend & Reisen

Unterwegs mit jungen Menschen

Jedes Jahr geht es raus: Frankreich und Norwegen liegen hinter uns, Italien steht als nächstes an. Zwölf Tage mit vierzig Jugendlichen — das ist Abenteuer, Gemeinschaft und ganz nebenbei die ehrlichste Form von Seelsorge, die ich kenne.

Für das kommende Jahr plane ich zusätzlich, eine Kinderfreizeit zu begleiten. Die Freizeiten organisiere und leite ich gemeinsam mit Pastor Simon Luthe und einem Team erfahrener Teamer:innen.

Fragen zur Freizeit?
Jugendfreizeit in Norwegen
Tage mit Goldrand

Übers Älterwerden

Goldrand — das steht für altes, aber gutes, wertvolles Geschirr. Für Abschied und Trost, fürs Überdauern, fürs Pflegen und Erinnern. Eine ganze Themenwoche mit Vorträgen, Gesprächsnachmittagen, einem Kinofilm, Hilfe beim Handy und auch etwas Sportlichem.

Wir alle haben innere Bilder vom Alter. Dabei verläuft Älterwerden heute anders als vor fünfzig Jahren — das Alter ist längst nicht mehr der Rest oder der „Herbst des Lebens“, und die Alten gibt es so wenig wie die Jugend. Manche dieser Bilder sind eine Überarbeitung wert.

Mir geht es darum, weniger auf Defizite zu schauen als auf die Möglichkeiten. Holen wir das Thema aus der verstaubten Schublade — wie die Teller mit Goldrand.

Termine bei der Kirchengemeinde
Tage mit Goldrand — Gespräche über’s Älterwerden
Plietsche Plünn

Der Tauschladen im Nordpastorat

Gute Kleidung ist zu schade zum Wegwerfen. Im Tauschladen in der Mittelstraße gibt man ab, was nicht mehr passt, stöbert in Ruhe und nimmt mit, was gefällt — für jedes Alter, ohne Geld, ohne Bedingungen.

Der Laden ist gut angenommen und läuft inzwischen mit einem festen Team. Sogar eine eigene App gehört dazu: Man sieht schon vorher, was gerade da ist. Nachhaltig, sozial und ganz nebenbei ein Ort, an dem sich Leute begegnen.

Mehr zur App
Logo des Tauschladens Plietsche Plünn
Taufe · Trauung · Segen

Dort, wo das Leben ist

Eine Taufe muss nicht im Kirchenschiff stattfinden. Sie kann im Garten sein, an der Eider oder im Hennstedter Schwimmbad. Einmal im Jahr gibt es ein Tauffest im Kirchspiel — offen für alle, die sich das bisher nicht getraut haben.

Auch eine Trauung lebt davon, dass sie zu den beiden passt, die da vorne stehen. Ich gestalte Gottesdienste zu Taufe, Trauung und Segnung sehr persönlich — nah an Ihrer Geschichte, mit Worten, die nicht nach Schablone klingen.

Anfrage stellen
Gemalte Kinderbilder
Sela Yoga

Christliches Yoga — der Körper betet mit

Als zertifizierte Sela-Yogalehrerin verbinde ich Yoga mit christlicher Spiritualität. Sela ist ein Wort aus den Psalmen: ein Innehalten, eine Pause im Lobgesang. Genau darum geht es — den Glauben nicht nur zu denken, sondern zu spüren.

Kurse und Termine
Sela Yoga

Wie ich arbeite

Poesie, Prophetie, Power

So hieß ein Buch über Dorothee Sölle, das ich mit herausgegeben habe. Der Titel beschreibt ganz gut, worum es mir geht.

Poesie

Glaube braucht eine Sprache, die trägt. Am Grab, am Taufbecken, in der Trauung macht es einen Unterschied, ob Worte nach Formular klingen oder nach diesem einen Menschen. Dafür nehme ich mir Zeit für das Gespräch vorher — damit die Worte danach stimmen.

Prophetie

Kirche soll nicht nur verwalten, was war. Fragen nach Gerechtigkeit, nach Nachhaltigkeit, nach dem, was Menschen heute umtreibt, gehören auf die Kanzel — und in die Seelsorge, die davon nicht zu trennen ist.

Power

Aus all dem muss etwas werden. Ein Tauschladen, eine Jugendfreizeit, eine Woche übers Älterwerden, ein Tauffest im Schwimmbad. Theologie, die im Leben ankommt — hier in Hennstedt und in Dithmarschen.

Autobahnbrücke mit dem aufgesprühten Vers: Gott nahe zu sein ist mein Glück. Psalm 73,28
Gott nahe zu sein ist mein Glück. Psalm 73,28

Termine

Nächste Gottesdienste

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Zum Nachhören

Predigten

Einige Predigten und ganze Gottesdienste gibt es als Aufnahme — zum Hören unterwegs oder zum in Ruhe Nachlesen.

Warum wir hier sind

6. Sonntag nach Trinitatis · 1. Petrus 2 · Matthäus 28 · Melanchthon-Kirchengemeinde Groß Flottbek

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Inspiriert von und mit Sequenzen aus der Predigt von Pfarrer Andreas Beneker und aus den gesammelten Aussagen auf evangelisch.de: “Warum Menschen in der evangelischen Kirche sind”.

Predigttext

Petrusbrief 2, 2-10

2 Seid begierig nach der vernünftigen lauteren Milch wie die neugeborenen Kindlein, auf dass ihr durch sie wachset zum Heil, 3 da ihr schon geschmeckt habt, dass der Herr freundlich ist. 4 Zu ihm kommt als zu dem lebendigen Stein, der von den Menschen verworfen ist, aber bei Gott auserwählt und kostbar. 5 Und auch ihr als lebendige Steine erbaut euch zum geistlichen Hause und zur heiligen Priesterschaft, zu opfern geistliche Opfer, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus. 6 Darum steht in der Schrift (Jesaja 28,16): »Siehe, ich lege in Zion einen auserwählten, kostbaren Eckstein; und wer an ihn glaubt, der soll nicht zuschanden werden.« 7 Für euch nun, die ihr glaubt, ist er kostbar. Für die aber, die nicht glauben, ist er »der Stein, den die Bauleute verworfen haben; der ist zum Eckstein geworden« (Psalm 118,22) 8 und »ein Stein des Anstoßes und ein Fels des Ärgernisses« (Jesaja 8,14). Sie stoßen sich an ihm, weil sie nicht an das Wort glauben, wozu sie auch bestimmt sind. 9 Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk zum Eigentum, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat aus der Finsternis in sein wunderbares Licht; 10 die ihr einst nicht sein Volk wart, nun aber Gottes Volk seid, und einst nicht in Gnaden wart, nun aber in Gnaden seid (Hosea 2,25).

Lesungstext Das Evangelium nach Matthäus 28, 16-20

16 Aber die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie beschieden hatte. 17 Und als sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; einige aber zweifelten. 18 Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. 19 Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Die Weisheit ruft

Jubilate · Sprüche 8 · Apostelgeschichte 17 · Melanchthon-Kirchengemeinde Groß Flottbek

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Predigttext

Buch der Sprüche 8, 22-36 (BigS)

22 Am Anfang ihrer Wege schuf Gott mich, als Erstes all ihrer Werke von jeher. 23 Gewoben wurde ich in der Vorzeit; zu Urbeginn, vor dem Anfang der Welt. 24 Bevor es das Urmeer gab, wurde ich geboren. Bevor die Quellen waren, von Wasser schwer. 25 Bevor die Berge verankert wurden, vor den Hügeln wurde ich geboren. 26 Noch hatte er weder Erde noch Felder erschaffen oder den ersten Staub des Festlands. 27 Als sie den Himmel ausspannte, war ich dabei, als sie den Erdkreis auf dem Urmeer absteckte, 28 als er die Wolken oben befestigte, als die Quellen des Urmeers kräftig waren, 29 als er das Meer begrenzte, damit das Wasser seinen Befehl nicht überträte, als sie die Fundamente der Erde einsenkte:

30 Da war ich Schoßkind bei ihm. Ich war Tag für Tag seine Wonne und spielte die ganze Zeit vor ihm. 31 Ich spielte auf ihrer Erde und hatte meine Freude an den Menschenkindern.

32 Nun, Töchter und Söhne, hört auf mich: Glücklich können sich alle schätzen, die auf meinen Wegen gehen. 33 Hört auf die Ermahnungen und werdet weise; gebt nicht auf! 34 Glücklich können sich alle schätzen, die auf mich hören, die Tag für Tag meine Türen bewachen und meine Türpfosten hüten. 35 Denn wer mich findet, hat Leben gefunden und wird von Gott Freude erhalten. 36 Wer mich verfehlt, fügt sich selbst Gewalt zu. Alle, die mich hassen, lieben den Tod.

Lesungstext

Apostelgeschichte 17, 22-34

22 Paulus aber stand mitten auf dem Areopag und sprach: Ihr Männer von Athen, ich sehe, dass ihr die Götter in allen Stücken sehr verehrt. 23 Denn ich bin umhergegangen und habe eure Heiligtümer angesehen und fand einen Altar, auf dem stand geschrieben: Dem unbekannten Gott. Nun verkündige ich euch, was ihr unwissend verehrt. 24 Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darinnen ist, er, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind. 25 Auch lässt er sich nicht von Menschenhänden dienen wie einer, der etwas nötig hätte, da er doch selber jedermann Leben und Odem und alles gibt. 26 Und er hat aus einem Menschen das ganze Menschengeschlecht gemacht, damit sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, und er hat festgesetzt, wie lange sie bestehen und in welchen Grenzen sie wohnen sollen, 27 dass sie Gott suchen sollen, ob sie ihn wohl fühlen und finden könnten; und fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeden unter uns. 28 Denn in ihm leben, weben und sind wir; wie auch einige Dichter bei euch gesagt haben: Wir sind seines Geschlechts. 29 Da wir nun göttlichen Geschlechts sind, sollen wir nicht meinen, die Gottheit sei gleich den goldenen, silbernen und steinernen Bildern, durch menschliche Kunst und Gedanken gemacht. 30 Zwar hat Gott über die Zeit der Unwissenheit hinweggesehen; nun aber gebietet er den Menschen, dass alle an allen Enden Buße tun. 31 Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er richten will den Erdkreis mit Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und hat jedermann den Glauben angeboten, indem er ihn von den Toten auferweckt hat. 32 Als sie von der Auferstehung der Toten hörten, begannen die einen zu spotten; die andern aber sprachen: Wir wollen dich darüber ein andermal weiterhören. 33 So ging Paulus weg aus ihrer Mitte. 34 Einige Männer aber schlossen sich ihm an und wurden gläubig; unter ihnen war auch Dionysius, einer aus dem Rat, und eine Frau mit Namen Damaris und andere mit ihnen.

Mitleiden können

Invokavit · Hebräer 4,14–16 · Melanchthon-Kirchengemeinde Groß Flottbek

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Predigttext

Der Brief an die Hebräer 4, 14-16

14 Weil wir denn einen großen Hohenpriester haben, Jesus, den Sohn Gottes, der die Himmel durchschritten hat, so lasst uns festhalten an dem Bekenntnis. 15 Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde. 16 Darum lasst uns freimütig hinzutreten zu dem Thron der Gnade, auf dass wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden und so Hilfe erfahren zur rechten Zeit.

Lesungstext

Das Evangelium nach Matthäus (4,1-11): Jesu Versuchung

1 Da wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, damit er von dem Teufel versucht würde. 2 Und da er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn. 3 Und der Versucher trat herzu und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so sprich, dass diese Steine Brot werden. 4 Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben (5.Mose 8,3): »Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.« 5 Da führte ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels 6 und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so wirf dich hinab; denn es steht geschrieben (Psalm 91,11-12): »Er wird seinen Engeln für dich Befehl geben; und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.« 7 Da sprach Jesus zu ihm: Wiederum steht auch geschrieben (5.Mose 6,16): »Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.« 8 Wiederum führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit 9 und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest. 10 Da sprach Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn es steht geschrieben (5.Mose 6,13): »Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen.« 11 Da verließ ihn der Teufel. Und siehe, da traten Engel herzu und dienten ihm.

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